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 Betreff des Beitrags: Gleichgewicht finden und Entspannt reiten....
BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 13:00 
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Hallo zusammen!

Da ja jetzt das Sattelproblem gelöst ist zeigt sich mehr und mehr wie unausgeglichen ich auf dem Pferd sitze . Mein Sitz selber ist gut, aber ich habe immer mehr Probleme beim reiten....

Wie ihr ja alle wisst war ich lange zeit nicht die sicherste Reiterin und im Moment habe ich wieder eine Phase in der das ganz stark wieder durchkommt.

Aber nun zum eigeneltichen Problem:

Ponyund ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team. ich kenn ihre Macken und Probleme und ich habe mich immer Sicher im Sattel gefühlt. Bis Sonntag....

Sonntag war ich mit 2 Stallkolleginnen in der Halle und eigeneltich war alles super. die Pferde waren ein bisschen nervös aber das ist in der Regel kein Problem. ein Pferd hat sich immer wieder vor den Katzen erschreckt, die sich hinter der Bande versteckt haben und schutz vor diesem wundervollen Wetter gesucht haben. Pony ist eigentlich nicht schreckhaft, sie hat mit den plötzlich auftauchenden Katzen kein Problem. schaut sie an und dann ist das okay. Aber ich habe da ein Problem mit... Nachdem das eine Pferd 3 mal hintereinander vor der Katze gescheut hat und wie eine irre durch die Halle gefegt ist saß ich zitternd auf dem Pony und wusste nicht mehr was mit mir geschieht. sie hat zwar einen Satz gemacht weil das Pferd eng an ihr vorbei galoppiert ist, aber ich bin im Sattel geblieben. nachdem sich alle beruhigt hatten (zumindest die anderen) ging ich weiter mit Pony im Schritt durch die Halle... ich hatte aber so Herzrasen, dass ich mich nicht mehr in der Lage gefühlt habe mein Pony gescheit zu reiten, zumal sie durch meine unsicherheit auch sehr nervös und zappelig wurde. Das ende vom lied war dann, dass ich abgestiegen bin und das Pony longiert habe... (kann vielleicht falsch sein abzusteigen anstatt weiter zu reiten, aber das mag ich hier grade nicht diskutieren) Ausserdem ist Pony nur so wenn mehrere Pferde in der Halle sind... Alleine ist die locker und cool und auch ich habe kein Problem mit Herzrasen etc.

Hinzu kommt, dass Pony im linksgalopp sehr unausgeglichen ist und sie immer in den Galopp rein rennt. aus dem Schritt angaloppieren üben wir grade. Im Linksgalopp habe auch ich schwierigkeiten mein gleichgewicht zu halten und rutsche immer wieder nach innen (nicht mit dem Sattel aber mein Gleichgewicht verlagert sich dann so dass ich schiss hab aus dem Sattel zu fallen weil ich so weit nach innen rutsche. der Rechtgalopp ist gar kein Poroblem. da ist sie ruhig und ausgeglichen und auch ich habe kein Problem.

Weiß jemand von euch vielleicht eine Lösung wie ich das wieder einigermaßen in den Griff bekommen kann???

Vor allem liegt mir am Herzen endlich wieder ruhig, ausgeglichen und entspannt auf dem Pferd zu sitzen.... ich mach mir damit ja schließlich selber alles kaputt...
Würde mich freuen über Antworten, Hilfestellungen und Tipps!

Achja, ich möchte das aus reiner Willenskraft schaffen und keine Tröpfchen oder Kügelchen nehmen.....


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BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 13:38 
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du bist zumindest nicht allein mit diesem problem.

ich kämpfe seit mehr oder weniger einem jahr an der gleichen problematik (betrifft aber mich nur in kombination mit einem meiner pferde), die lösung ist noch nicht in sicht. es gibt gute phasen und ganz schlechte phasen und es hängt nicht vom pferd ab, sondern allein von mir. die probleme, die da auftreten, haben meiner meinung nach woanders ihre ursache, kommen aber dort sehr deutlich zum vorschein. was mir immer gut hilft, ist zum einen mal gute begleitung und zum anderen auch vorher selber sich deutlich machen, wenn es ein "schlechter" tag ist, es einfach mal zu lassen. wenn ich einen guten lauf habe, reite ich so oft wie möglich hintereinander, wenn dann nix passiert, wird es besser. im moment macht die wetterlage und so einiges anderes wieder einen stillstand des reitens...also warte ich auf bessere bedingungen (nicht nur des wetters) und fange dann wieder an, das erste mal ist echte überwindung. herzrasen und panikattaken kenne ich nur zu gut, nicht nur in verbindung mit reiten. ich nehme auch nichts ein, und kämpfe meinen kampf weiter. was du brauchst, sind gute begleiter und freunde, die dich da durch begleiten, wenn du die nicht hast, suche dir woanders hilfe, das ist keine schande. leider habe ich die erfahrung gemacht, dass viele einen nicht verstehen und die problematik bei angstzuständen ja auch (glücklicherweise) nicht kennen. das du es erst mal offen zugibst, ist der erste schritt. man kann sich selber und vor allem dem partner pferd da nix vormachen. wenn du andere ideen und lösungen findest, schreib gern drüber. jemand gab mir mal den rat, es mit NLP (neurolinguistischer programmierung oder so) zu versuchen, habe ich aber weiter mich nicht mit beschäftigt.
sich angst ein zu gestehen, ist der erste schritt damit um zu gehen. viel erfolg und mut!

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***mein Leben ist ein Ponyhof***


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BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 15:09 
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Es gibt sicherlich viele Gründe der Angst,
man vertraut dem Pferd nicht,
man kann die Situation nicht kontrollieren,
man fühlt sich schlecht
dann kann man sich fragen,was bringt einem die Angst oder was kann ich alles nicht wegen der Angst.....
In so einer Situation finde ich lieber einen Schritt zurück und absteigen,als am Ende ein verstörtes Pferd haben,dass sich dann auch unsicher wird.
Warum nicht einfach in der Halle Bodenarbeit machen,wenn andere dabei sind?
Warum nicht mit dem Pferd sparzieren gehen,wenn man sich unbehaglich fühlt?
Ausreiten mit anderen ruhigen Reitern und Pferden entspannt bestimmt und wenn man sich dann noch nett unterhält ist es doch schön!
Man kann sich fragen,ob die Angst berechtigt ist.Wenn sie übermächtig wird und man damit schwer beeinträchtigt ist,könnte ein Therapeut helfen.In Krefeld gibt es eine Psychologin,die selber reitet und so etwas anbietet.Ist aber nicht von der KK anerkannt.
Es wäre vielleicht auch möglich im Sinne von Unterricht Hilfe zu suchen.Ich denke die Aufmerksamkeit ist in eueren Fällen viel zu stark auf diese Angst gerichtet.In der Halle kann man sich vorher Gedanen darüber machen,was man üben möchte und sich darauf konzentrieren.Im Gelände würde ich mit Angst nicht alleine reiten.
Das waren meine Gedanken zu diesem Thema.
Ich hatte auch Angst,als ich mit Jessy in der Eifel war.Ich hoffe nun,dass ich durch ihre Krankheit ein sichereres Pferd bekommen habe.Aber ich gehe kein Risiko ein,alles nach und nach mit dem Jungspund und gegebenenfalls nebenher laufen!Was solls?

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Wenn nicht jetzt,wann dann?!


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BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 15:14 
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BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 16:07 
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Es ist ja nicht so dass ich das Problem grundsätzlich habe. im Gegenteil, es wird und wird ja besser. Aber es gibt halt gewisse Situationen wo ich mich alleine nicht mehr raus finden kann. und das ist mein hauptproblem.

Das Pony und ich kommen super klar, wir arbeiten viel an uns beiden und es läuft immer besser. oftmals liegt es auch einfach an mir, weil ich mein Gleichgewicht nicht mehr wieder finde und ich mich selber nicht mehr entspannen kann. so habe ich zum Beispiel nach dem Sonntag einen üblen Muskelkater gehabt obwohl ich die woche davor täglich auf dem Pferd saß und wesentlich mehr getan habe als die 30 Minuten Schritt reiten.

Ich war aber so verkrampft, dass ich mich gestern kaum noch bewegen konnte....


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BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 16:29 
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@Jessy, :smilie_op_033:

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Gib mir die Gelassenheit,Dinge hinzunehmen,die ich nicht ändern kann.
Gib mir den Mut,Dinge zu verändern,die ich ändern kann,und gib mir
die Weisheit,das eine vom anderen zu unterscheiden.


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 Betreff des Beitrags: Gleichgewicht finden und entspannt reiten...
BeitragVerfasst: 22. Jan 2013 17:46 
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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen:
an schlechten Tagen Plan B machen (Bodenarbeit, Gelände etc. was immer Genuss für Euch beide ist) und den Schwerpunkt auf das legen, was Euch beiden Spaß macht und gut tut -mit dem Ziel gut-tuende Erfahrungen zu machen

an anderen Tagen, wenn die Unsicherheit plötzlich aufsteigt, hat meinem Reittier und mir (nicht lachen :smilie_verl_049: ) schon das Aufsagen Kochrezepten geholfen: ich habe ihm erklärt, wie man Kartoffelpürree kocht, Kuchen backt etc. ganz im Detail, natürlich leise. Mich hat das von der Konzentration auf die Unsicherheit abgelenkt und ihn das monotone Reden offensichtlich auch beruhigt.

Und ein guter Reitlehrer, der/die aufbaut statt verunsichert hilft auch.

Und: solche Zeiten kommen und gehen


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BeitragVerfasst: 23. Jan 2013 00:07 
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ich denke dieses Problem haben hier so einige von uns.

Wenn ich eine innere Unruhe in mir habe, spiegelt sich das in meinem Pferd wieder.

Ich steig auch lieber ab, bevor ich was riskiere.
Bringt ja nichts wenn ich mich, mein Pferd und evtl. sogar andere in Gefahr bringe.

Ich habe auch eine ewige Zeit gebraucht,anderen gegenüber einzugestehen das es meine Angst ist, die meine sensible Stute verunsichert.

Der erste Schritt ist getan.
Du und auch alle die hier ihre Erfahrungen geschildert haben,haben sich eingestanden das es eine reine Konzentrationssache ist.

Wenn mich eine plötzliche Angstatacke überfällt, erzähl ich meinem Pferd ein Märchen, beruihgt sich mein " Magen" dann immer noch nicht, steig ich eben ab und lauf.

_________________
Ich möchte nichts mit Naturkost zu tun haben.
In meinem Alter braucht man alle Konservierungsstoffe die man kriegen kann!
(Georg Burns)


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BeitragVerfasst: 23. Jan 2013 08:57 
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Ich kann mich Jessy, Anna und Pikas nur anschließen.

- auf jeden Fall runter vom Pony wenn die Angst zu groß wird!

Aus Erfahrung weiß ich; die ganze Situation schaukelt sich sonst hoch und bringt garnix!


Ich habe ein eigentlich cooles Pony und ICH verunsichere sie mit meinen Ängsten.
Einiges haben wir "bearbeitet" und auch "besiegt".
Ausreiten ist immer noch mein K(r)ampf.
Ich übe wenn's geht, quassel oder singe dem Pony die Ohren voll um mich abzulenken.

Einen wirklichen Rat habe ich für Dich leider nicht :smilie_denk_17: .

_________________
...und immer ist es die Unfähigkeit des Menschen,
sich verständlich zu machen,
nicht die Unfähigkeit des Pferdes,
die Aufgabe auszuführen!

GaWaNi


.


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BeitragVerfasst: 23. Jan 2013 09:06 
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Das was ich bis jetzt hier gelesen habe beruhigt mich auf jeden fall schon mal sehr, denn ich merke, dass ich nicht alleine bin mit meinem Problem und dass man mich deswegen auch nicht direkt schief anschaut wenn ich da offen drüber spreche (natürlich weiß ich das hinter dem Bildschirm auch über mich gelacht wird, aber da steh ich drüber, ich will mir schließlich helfen lassen und nehme es in Kauf ausgelacht zu werden).

Deswegen habe ich mir all eure erfahrungen schon sehr zu Herzen genommen und werde aus all dem das für mich herausfiltern womit ich am besten arbeiten kann. und das wird mir die Erfahrung zeigen die ich in den nächsten Wochen mit Pony machen werde!


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